slow:trekking  Eselwandern am Mittelrhein

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Die nächste Wanderwoche - far far away from it all...

Im Mai 2017 geht es wieder eine ganze Woche auf Tour.

Wir haben erneut eine wunderbare Wanderwoche geplant, nicht nur einfach draußen, sondern schlicht weg von allem. Entschleunigt as can be. Hier die “Tourdaten” - ohne Manager, ohne Bühne, ohne Ticketverkauf, aber gerne mit einzeln auftretendem sympatischem Publikum: 23.05.2017 Start in Bornich, Odins Mühle, Richtung Norden. Es geht zum winzigen Ort Berg, abends findet Ihr uns im Mühlbachhof. Die Tour ist gut 20km, was für unsere Eselin - wahrscheinlich Martina - locker passt. 24.05.2017 von Berg nach Laurenburg an der Lahn. Wir passieren die B260 und das Jammertal und gehen die letzten Kilometer an der Lahn entlang. Ihr findet uns im Gasthof zum Lahntal. Nach diesen zwei Tagen dürfte unser Esel eingelaufen sein, was die neue Saison anbetrifft. 25.05.2017 von Laurenburg nach Oberburg mit Kloster Arnstein und von dort das Jammertal hinauf zur Mittelmühle. Da gibt es keine Zimmer, sondern Camping. 26.05.2017 geht es das Jammertal aufwärts über die Neuwagenmühle nach Rettert, wo wir im Gasthaus Gemmer übernachten. 27.05.2017 Ab jetzt werden die Etappen kürzer, um unserem Esel die Motivation zu erleichtern. Heute nur von Rettert nach Nastätten, wo Ihr uns zur Abendstund im Hotel Strobel findet. 28.05.2017 Unser Esel erreicht seine Heimatweide wieder, von Nastätten in einer kurzen Tagesetappe nach Bornich. Abends mag der Esel uns sicherlich nicht mehr sehen, deshalb fahren wir nach Hause. Die schönste Tour 2016: Von Kloster zu Kloster, diesmal (ungefähr) von Maria Laach durch die Eifel nach Himmerod. In diesem Jahr wollten wir die Tour “von Kloster zu Kloster” fortsetzen, von Maria Laach ein gutes Stück quer durch die Eifel. Wieder gab es dabei viele kleine, ganz persönliche Erlebnisse, die wir in einem Tagebuch notiert haben. Vielleicht entsteht irgendwann einmal ein Buch daraus. Jedenfalls ist Martina, auch in diesem Jahr wieder unsere Begleiterin, mittlerweile eine best-ausgebildete Wandergesellin. Fast 90 Kilometer betrug die Strecke, der Höhepunkt war für Martina vermutlich das Feuerwerk zur Kirmes in Lutzerath. Wer es nicht glaubt, wandert bei der nächsten Gelegenheit mit. Die schönste Tour 2015: Pilgertour durch den Westerwald von Kloster zu Kloster unter dem Motto “Ein Esel geht selten allein”. Vom Kloster Marienstatt ging es herab, 80km auf Feld- und Waldwegen über den wunderbar herbstlichen Westerwald bis zum Kloster Maria Laach. Die Überquerung des Rheins mit der Fähre Bad Hönningen war für Eselin Martina ein besonderes Erlebnis, ebenso wie der ICE, dessen Vorbeifahrt sie wenig beeindruckte. Es ging einfach zu schnell. Wer sich für eine dieser Touren interessiert, meldet sich per E-Mail. Alle Touren sind gut vorbereitet, Unterkünfte gebucht, Wetter nicht. Das slow:trekking Angebot wird für friends&family sowie Netzwerkpartner der Görlitz Stiftung / ISSO Institut angeboten.

Eselwandern - Was ist denn das?!

Eseltrekking ist Wandern in Begleitung eines Esels, der freundlicherweise das Gepäck trägt. Wir nennen es slow:trekking, denn Eselwandern ist die gemächlichste Art, die Natur zu Fuß zu erschließen. Eine bereichernde Erfahrung für alle, die einen neuen Weg einschlagen möchten. Lernen Sie, behutsam zu führen, und lassen Sie sich vom Charme eines Esels verzaubern. Knüpfen Sie eine Eselfreundschaft und erleben Sie Wandern auf eine neue Art. Wir laden Sie herzlich ein, die Vielfalt des Eselwanderns zu entdecken. Ein Spaziergang rund um die Loreley, Heimat unserer Eselherde, ist der ideale Einstieg zur Kontaktaufnahme mit dem Esel als Begleiter. Die Route führt entlang des Forstbachtals zu den schönsten Ecken rund um die Loreley. Weinberge und ein rustikales Wanderlokal laden zum Verweilen ein. Mach mal langsam

Über den Charme des Eselwanderns

“Wer einen Esel führen will, der muss mit ihm verhandeln”, heißt es. Dahinter verbirgt sich der Charme des Eselwanderns. Als treuer aber manchmal auch eigensinniger Begleiter fördert und fordert der Esel die ständige Aufmerksamkeit des Wanderers. Das ist eine wohltuende Erfahrung: manche nennen es Muße – andere Entschleunigung. Ganz selbstverständlich drosselt der Esel unser menschliches Wandertempo auf sein Eseltempo. Er lädt damit ein zu physischer und psychischer Entschleunigung und einer bewussteren Wahrnehmung. Als Gepäckträger entlastet der Esel den Wanderer, denn in seinen Gepäcktaschen trägt er Kleidungsstücke, Verpflegung und alles was es braucht.

Lassen Sie sich überraschen.

 Bild: Zumindest von Walters Kamera. Bild: Walter Bild: Freundliche Passanten. PACK DEINEN ESEL